…hält nicht immer das, was sie verspricht :
Vor einiger Zeit haben wir das erste Mal gewagt, Keramikmesser zu kaufen und auszuprobieren.
Die anfängliche Begeisterung über die scheinbar beständigen skalpellartigen Fähigkeiten eines Keramikmessers ist zwischenzeitlich der Ernüchterung im „Praxisbetrieb“ gewichen:
Es ist ein Totalverlust und mehrere funktionsbeeinträchtigende Beschädigungen zu beklagen:
Ein Messer ist beim leichten Verkanten abgebrochen, alle anderen haben Scharten, an denen beim Schneiden etwas hängen bleibt oder das Schneiden insgesamt beeinträchtigt wird.
Diese Erfahrung bezieht sich gleichermaßen auf teure wie auf preiswerte Messer.
Offensichtlich sind Keramikmesser nur etwas zum Vorzeigen in einem repräsentativen Messerblock aus Teakholz in der Designerküche oder einer dieser unsäglichen Kochshows, die „Alltagsbelastungen“ einer viel genutzten Küche mögen sie offensichtlich nicht !
Wir wissen noch nicht einmal genau, wobei diese Scharten entstanden sind, geschweige denn wo die Splitter gelandet sind !
Wir werden beim guten alten hochwertigen Stahlmesser und unserem Wetzstahl bleiben und sind enttäuscht, dass die durchaus beachtlichen positiven Eigenschaften die Nachteile im Alltagsbetrieb nicht kompensieren können.
Zum Glück habe ich keinen Porsche mit keramischen Bremsscheiben….
Was nützt das schönste Werkzeug, wenn es letztlich nur für die Vitrine geeignet ist…!
von Weitem….
Der Schaden im Detail…