Haus- und Gartenlogbuch

Haus- und Gartenlogbuch…

Irgendwie wollte ich eigentlich immer schon aufschreiben, was wann und wie bzw. Erinnerungs – und Bemerkenswertes in Haus, Garten und „drum herum“ passiert.

Zum Schreiben bin ich zu faul, erst recht, das Ganze dann vielleicht noch „händisch“ mit Bildern zu illustrieren;  der Else-Blog hat dann den Ausschlag gegeben, dort schreiben wir ja auch unsere Erlebnisse auf, um uns später entweder nur zur Freude oder auch zweckdienlich an bestimmte Dinge zu erinnern.

Schreiben nimmt mir zwischenzeitlich “ Dragon NaturallySpeaking “ ab und so ist dann ein Post auch in diesem schnell Blog  gemacht  und der Grundstein ist gelegt, um auch noch in Jahren zu wissen, warum dann welche Pflanze nicht das gemacht hat was man von ihr erwartet hat, welche Vorgehensweisen besonders Erfolg hatten  oder in welchem Jahr im oder am Haus oder im Garten eigentlich dies und das umgebaut, abgeändert oder hübscher oder häßlicher gemacht wurde …

Einfach eine absichtslose Aneinanderereihung von  Ereignissen , Erlebnissen und Erfahrungen rund um Haus, Hof und Umgebung und deren Bewohnern…!

Das eine oder andere Mal wird es eine Verlinkung zum dem „Elseblog“  oder umgekehrt vom „Elseblog“ zu diesem Blog geben, weil gelegentlich durchaus Abhängigkeiten untereinander bestehen.

Letzte Beiträge

Mavic…!

Für Drehflügler hatte ich schon immer eine Schwäche…!

Ihre Fähigkeit, in der Luft still zu stehen und sich beliebig im Raum zu bewegen, hat mich schon als Sechsjähriger beim Beobachten der SAR-Rettungsübungen, eines Sikorsky Hubschraubers S 58 an der Ostsee fasziniert, die Bilder des Schwebefluges der S 58 haben sich bis heute in mein Hirn eingebrannt…

Nach meinen Modellbauanfängen hatte ich dann Ende der 1980er Jahre meinen ersten Hubschrauber, einen drehzahlgesteuerten MFA 500 Sport  mit einem 6,5 cm³ Verbrennungsmotor.

Die Flugergebnisse blieben bescheiden, den MFA 500 habe ich trotz wirkungsvollem „Heckrotorkreisel“ maximal zwei bis drei Minuten in einem  Meter Höhe zum Schweben gebracht, danach wollte der Hubi wegfliegen, mehr war nicht drin…

Von damals bis heute folgten ein paar Zwischenschritte mit anderen Drehflüglern, alle mehr oder weniger hilf- und ergebnislos, sicherlich auch mangels Zeit und Muße zum unvermeidbaren Üben, Üben und wieder Üben.

Während ein „klassisches“ Modellflugzeug letztlich allein fliegt, muss, Zitat eines „richtigen“ Hubschrauberpiloten ein Hubschrauber letztlich ständig am Abstürzen gehindert werden, wenn man das halbwegs beherrscht, kann man sich an die ersten vorsichtigen wirklichen Flugversuche heranwagen…

Dass es nun einmal so weit kommt wie vor ein paar Wochen, hätte ich nicht gedacht:

Nachdem Jörg und ich schon lange über die Entwicklung bei den GPS gesteuerten Drohnen philosophiert hatten, kam mir eine temporäre Infekt bedingte Bettlägerigkeit gerade richtig: ich hatte jede Menge Zeit, mir bei Youtube Videos über das gemeinsame Objekt der Begierde, nämlich den Mavic-Pro von DJI anzuschauen.

Die im Vergleich zu solchen Videos erstaunlich durchgängig positive Resonanz hat mich dann entgegen meinem ursprünglichen Vorhaben vorzeitig schwach werden lassen und vor ein paar Wochen bin ich nun Besitzer eines Mavic-Pro geworden.

Der Mavic-Pro ist zusammenklappbar und dann kaum größer als eine Einliter-Dose Bier und kann somit überall mit hingenommen werden.

Der Mavic empfängt sowohl das GPS wie auch das russische GLONASS-Navigationssatellitensignal, hat nach vorne und nach unten sowohl Kameras als auch Ultraschallsensoren, die ihm die „Orientierung im Raum“ erleichtern und Hindernisse erkennen lassen. Neben dieser „Grundausstattung“ hat er natürlich jede Menge elektronische Kreiselsysteme und zwei elektronische Kompasse an Bord, die ihm, um es vorweg zu nehmen, auch bei Wind quasi wie festgenagelt an der vom „Anwender“ vorgegebenen Position am Himmel ermöglichen.

Neben seinen Orientierungskameras hat der Mavic eine „richtige“ Kamera an Bord, die durch die Montage an einem Gimbal völlig ruhige Bilder und Videos gestatten, selbst wenn der Wind vehement am Mavic zerrt.

Über die Fernbedienung kann man die Kamera von oben nach unten schwenken, die Richtung ist über das „Seitenruder“ des Copters steuerbar. Das Videobild wird vom Mavic auf die Fernbedienung und an das an der Fernbedienung angeschlossene Handy weitergeleitet, sodass man jederzeit das „Ergebnis“ der Film- und Videoaufnahmen vorab betrachten und korrigieren kann.

Ich könnte jetzt noch stundenlang von den bereits jetzt, wenige Tage nach den ersten Flugversuchen vom Mavic schwärmen, das würde den Rahmen sprengen; die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Mavics sind einfach gleichermaßen faszinierend, erschlagend wie auch beängstigend, wenn man sich missbräuchliche Anwendungen vorstellt: Es gibt verschiedene Automatikflugmodi, unter anderem einen, in denen der Copter einer zuvor auf dem Videobild markierten Person selbstständig folgt, ebenso wie man den Copter in anderen Modi mehr oder weniger „autonom“ auf die Reise schicken kann.

Einer der interessanten Automatikflugmodi ist der „Point of interest“: In diesem Modus fliegt der Copter um eine Person oder ein beliebiges anderes Objekt einen großen Kreis, dessen Höhe und Radius man ebenso wie die Geschwindigkeit, mit der der Copter das Objekt umkreist, einstellen kann.

Erste Versuche mit diesem Modus haben am vergangenen Mittwoch Felix und ich mehr oder weniger erfolgreich durchgeführt.

Wie man auf dem nachstehenden Video erkennen kann, gibt es viele Einstell- und Korrekturversuche, so zum Beispiel mit der Drehrichtung des Kreises, der Geschwindigkeit und der Ausrichtung auf das Objekt, die wir fehlerhaft vorgenommen hatten, darum mussten wir so oft „nachregulieren“.

Was auf dem Video wunderbar erkennbar ist, der Mavic macht alles alleine, „aktive“ Eingriffe sind nicht erforderlich, gut daran erkennbar, dass Felix und ich einen Großteil der Flugzeit gar nicht zum Copter gucken, sondern am Display rumhantieren, um die Einstellungen auszuprobieren.

Zwischenzeitlich gewinne ich etwas Vertrauen dazu, dass der Mavic völlig autark fliegt und man letztlich zwischendurch einmal auf Klo gehen oder eine Zigarette rauchen könnte!

Wenn einem alles irgendwie skeptisch vorkommt, kann man die Pause oder die „return to home“-Taste drücken: Bei Bedienung der Pausetaste bleibt der Copter einfach an der Stelle stehen, wo er gerade ist, bei der return-to-home-Taste geht er auf die „sichere Rückkehrhöhe“, um dann automatisch dahin zu fliegen, wo er gestartet ist und auch dort ohne einen weiteren Eingriff butterweich zu landen!

Faszinierend auch, wenn der Copter einem verbal mitteilt, dass die Batterie gleich zu Neige geht und er dann in einem zweiten Schritt auch automatisch nach Hause fliegt und landet. Ebenso meldet er sich mit netter Stimme, dass die maximale Flughöhe erreicht ist, wenn man diese vorher eingestellt hat.

Neben dem verbalen Austausch liefert die Fernbedienung nahezu alle Daten, die es im Copter gibt: Die Flughöhe, die verbleibende Restlaufzeit der Batterie, vertikale und horizontale Geschwindigkeit, Rotordrehzahl und vieles andere mehr!

Es gibt noch ganz viel zu lernen, zu üben und auszuprobieren, insbesondere die unzähligen Einstellmöglichkeiten an der Kamera.

Die Freude wird auch durch einen Absturz nicht getrübt: Im ersten Jahr ist der Mavic dagegen versichert, zweimal darf man sich einen Crash mit Totalverlust erlauben und man kriegt einen neuen Mavic !

Mavic fördert Kontakte : Nicht nur das die Chinesen die ganze „flight synchronisation“ mitlesen, bisher hat mich   fast jeder zweite Spaziergänger begeistert auf Mavic interessiert und freundlich angesprochen und die Begeisterung geteilt…!

Auch ohne Technikaffinität fasziniert der Mavic und ich bin gespannt auf weitere Erfahrungen und noch mehr auf die Bilder und Videos!

„point of interest“- Mode…

 

Flugversuche am Haus…

 

Mavic auf der Wiese…

 

Schau mir in die Augen, Kleiner…!

 

Das Haus und Garten aus Mavic`s Perspektive…

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